Bürogebäude Tulln thermisch saniert
Das Bürogebäude der ARE Austrian Real Estate (ARE) zwischen Nibelungenplatz und Donaugasse wurde thermisch saniert. Die Planung und Umsetzung erfolgte in enger Abstimmung mit der Stadtgemeinde Tulln, um ein harmonisches Gesamtbild auf dem erneuerten Nibelungenplatz sicherzustellen. Jetzt präsentiert sich das Haus in einem gänzlich neuen Gewand aus heimischem Holz mit neuen Fenstern und verbraucht deutlich weniger Energie.
Investitionen für weniger Emissionen
Durch die thermische Sanierung wird nämlich etwa ein Drittel des Primärenergiebedarfs eingespart. Dafür investierte die ARE rund 3,5 Millionen Euro und stellt somit eine nachhaltige, klimafreundliche Bewirtschaftung ihrer Bestandsgebäude sicher. Insgesamt investieren die Bundesimmobiliengesellschaft und ihre Konzerntochter ARE in den kommenden Jahren rund zwei Milliarden Euro in die Dekarbonisierung ihrer Liegenschaften.
138 neue Fenster, heimisches Holz & Pflanzen
Nach den Plänen des Tullner Architekturbüros A quadrat wurde die bestehende, etwa 2.000 Quadratmeter umfassende Betonfertigteilfassade entfernt, die Außenhaut mit Mineralwolle neu gedämmt und eine hinterlüftete Fassade aus heimischem Nadelholz montiert. Sämtliche Fenster sowie Eingangstüren, die zusammen auf weitere 800 Quadratmeter Fläche kommen, wurden ebenfalls getauscht. Die neuen Holz-Alu-Fenster punkten mit dreifacher Isolierverglasung und erlauben dank einer integrierten, elektrisch gesteuerten Beschattung hinter einer weiteren Scheibe eine wetterunabhängige Nutzung. Rund um das Gebäude wachsen auf 140 Quadratmetern neue Büsche, Stauden und Gräser, während die Fassade an drei Stellen durch eine Begrünung mit automatischer Bewässerung aufgelockert wurde.